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Wissenswertes

Neuigkeiten bei Kiddylegs®

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KiddylegsUndKrokusDie beliebte deutsche Babystulpenmarke Kiddylegs® hat ein neues Zuhause bekommen - sie gehört nun auch zum AbhaLa :-) Damit wechselt die Marke vom schönen Westerwald in Rheinland-Pfalz an den idyllischen Schwielowsee in Brandenburg. Und wir können unseren Kunden nun auch wieder Staffelpreise für Kiddylegs® Babystulpen anbieten und langfristig auch die Produktlinien/Muster überarbeiten.

Auch der Onlineshop für die Kiddylegs-Direktvermarktung unter www.baby-stulpen.de hat durch den Inhaberwechsel ein neues Aussehen und ein neues Shopsystem bekommen.

Freuen Sie sich auf neue Produktlinien von Kiddylegs. Wir arbeiten bereits an einer Stulpenversion aus Bio-Baumwolle mit ganz weichen und noch elastischeren Abschlussbündchen und auch oberschenkelhohe Babystrümpfe aus Bio-Baumwolle sind schon in Planung. Auch sollen die beliebten Kiddylegs® Stulpen in Kürze über weitere Vertriebskanäle angeboten werden. „Für noch mehr glückliche Babys und zufriedene Eltern..."

Ihr AbhaLa Webshop Kristina Schwarz

 

Jetzt treiben wir es bunt!

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Kabea Topfbezüge natur und gestreiftWir lieben Farben. Sie auch? Dann haben wir gute Neuigkeiten: Wir haben ein weiteren Bio - Stofflieferanten gefunden. Damit wird nun endlich möglich, wovon wir schon so lange träumten: unsere Kabea- und AbhaLa Produkte wird es nun bald in noch mehr Farben geben. Los geht es mit unseren Kabea Töpfchenbezügen aus Bio-Baumwollfrottee, die es nun nicht mehr nur naturfarben, sondern passend zu den originalen Asia-Töpfchen auch blau-weiß gestreift und rot-weiß gestreift gibt. Ein echter Hingucker! Aber es geht noch weiter: unsere Nabelbund-Splitpants Nabuspa in Bio-Qualität geht nun auch in den Farben rot und navy in Produktion. Schon in wenigen Wochen werden die ersten fertig sein! Und mit Engel verhandeln wir gerade über neue Stoffqualitäten und Farben für unsere Kabea Nachthemdchen und Splitpants (Wolle-Seide für die Nachthemdchen, Bio-Merino-Woll-Frottee für die Lernhosen).

Auch Engel hat für die neue Saison neue Farben produziert: es gibt nun auch Wolle-Seide-Artikel in der Farbe walnuss und (wenn auch vorerst in limitierter Stückzahl) in pistazie sowie Wollfleece-Produkte in hellgrau melange und (wenn auch vorerst in limitierter Stückzahl) auch in pistazie. Wir sind begeistert und haben uns bereits in diesen neuen Farben beliefern lassen!

neue Engel-Farben walnuss und walnuss/natur geringelt

707510p engel fleece 18

Wir wünschen Ihnen ebenfalls viel Freude an den neuen Farben und viel Spaß mit Windelfrei!

Kristina Schwarz vom AbhaLa (www.abhala.de)

 

Besser nackt: Windeln lassen Kleinkinder messbar schlechter Laufen

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babysohnewindeln.de
Besser nackt:
Windeln lassen Kleinkinder messbar schlechter Laufen
 
Wissenschaftlerinnen der New York University zeigen, dass Windeln bei kleinen Kindern die Gangmuster negativ beeinflussen.
 
Windeln behindern Laufen lernenSobald Kleinkinder Windeln tragen, bekommen sie einen meßbar unsichereren Gang. 
Wissenschaftlerinnen der New York University zeigen, dass jegliche Art von Windel im Vergleich zum Nacktgehen ihren Preis hat: Babys in der Studie, die Windeln trugen, bewegten sich ungeschickter. Teilweise bewegten sich die Kleinen mit Windeln, als wären sie zwei Monate jünger: Sie gingen breitbeiniger und fielen öfter hin. Whitney Cole, Jesse Lingman und Karen Adolph vom Department of Psychology untersuchten Gangmuster, Schrittlänge, Trittsicherheit und andere Faktoren bei insgesamt 60 Kleinkindern im Alter von 13 und 19 Monaten. 
 
Diese Studie zeigt erneut, dass Windeln zwar hilfreich sind, dass diese Bequemlichkeit aber nicht ohne Kosten zu haben ist. Dass Kinder wund werden und später tags wie nachts trocken werden, wenn sie konventionell gewickelt sind, ist längst bekannt.
 
Dass Windeln die Bewegung einschränken, haben viele Eltern schon geahnt. Doch wie sehr sie die Gangmuster von Kindern beeinflussen, ist jetzt erstmals wissenschaftlich erforscht. „Das Problem ist, dass viele Eltern gar nicht mehr wissen, wann und wie sie ihre Kinder ohne Windeln laufen lassen können“, erklären Nicola Schmidt und Julia Dibbern von der Initiative Babysohnewindeln.de, „viele fühlen sich vollkommen von Windeln abhängig.“
 
Bei „Babys ohne Windeln“ lernen Eltern in Kursen und bei Treffen, Windeln hin und wieder wegzulassen und ihre Babys und Kleinkinder stattdessen einfach abzuhalten, wenn sie mal müssen.
 
„Wir sprechen uns nicht für eine bestimmte Methode des Sauberwerdens aus“, betont Karen Adolph, Forscherin der Gangstudie, gegenüber Babysohnewindeln. Schmidt und Dibbern betonen ebenfalls: „Keine Methode ist für jede Familie ideal. Aber es ist schön, wenn mehr Familien um die Möglichkeit wissen, ihre Kinder weitgehend ohne Windeln aufwachsen zu lassen. Nur so können sie eine wirklich fundierte Entscheidung treffen.“
 
 
 

   

Splitpants

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Splitpants sind Hosen, die im Schritt einen Schlitz haben und so schnelle Toilettengänge erleichtern, weil man das Kind nicht wickeln muss. Je nach Schnittmuster öffnen sie sich automatisch, sobald das Kind die Abhalte- oder Töpfchenposition einnimmt oder müssen durch die Betreuungsperson noch leicht auseinandergezogen werden. Für den Fall der Fälle kann eine Einlage oder Mullwindel eingelegt werden.

Sehr verbreitet sind Splitpants in China, dort sind sie noch heute Standardbestandteil der Baby- und Kinderkleidung und als 开裆裤 (gesprochen etwa Kai Dang Ku, übersetzt Offene Schritt Hosen) bekannt. Hierzu veröffentlichte das Shiatsu-Magazin der Shiatsu-Ausbildungen Austria: "In China sieht man die meisten Kleinkinder mit »Schnellfeuerhosen« ausgestattet. Sie haben alle einen Schlitz in der Mitte. latzsplitpantEs ist für einen Chinesen nicht vorstellbar, dass ein Kind im eigenen Kot oder Urin herumgetragen wird. Die Kinder erlernen bereits in den ersten drei Monaten durch ein einfaches Belohnungssystem jedes Mal zu quäken, wenn sie sich entleeren wollen. Die Mütter schnappen die Kinder aus dem Kinderwagen, spreizen die Beinchen und halten es über den Boden. So kann sich das Kind entleeren ohne sich zu verschmutzen. Chinesische Kinder werden in Folge viel früher selbstständig als bei uns."

In Süddeutschland und im Alpenraum waren noch vor ca. 100 Jahren Schnellfeuerhosen üblich: Lederlatzhosen, die hinten geschlitzt oder leicht zu öffnen und vorne zum Toilettengang herunterzuklappen waren.

Von ständig hochrutschenden Pullis, verrutschten Einlagen, Splitpants und Schnellfeuerhosen inspiriert haben wir unsere Latz-Splitpants aus Wollwalk entwickelt. Eine Splitpant, die das Oberteil festhält und deren Einlage zum Toilettengang einfach vorn heruntergeklappt wird. Neben dieser Latz-Splitpant kann man bei uns aber auch einfache Splitpants aus Fleece oder Baumwolle kaufen.

Und im Winter? Wenn es draußen so richtig kalt wird, behält das Baby weiterhin seine bewährte Splitpant an. Darüber empfehlen wir einen unserer Abhalte-Overalls, die das Abhalten trotz winterlicher Bekleidung ohne große Ausziehaktionen ermöglichen.

Wir wünschen viel Spaß beim Abhalten!

 

Abhalten - was, warum, wie?

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Babys brauchen keine Windeln? ! !

Das klingt unmöglich? Unvorstellbar? Ziemlich weltfremd?

Es ist das normalste der Welt fern ab der Windelindustrie. Immerhin kamen die ersten Wegwerfwindeln erst in den 70er Jahren in deutsche Regale und auch das Waschen von Stoffwindeln war in Zeiten vor der Verbreitung von Waschmaschinen in den Haushalten wesentlich anstrengender als heutzutage. Und auch heute noch wachsen die Babys in vielen Kulturen der Welt auf, ohne je gewickelt zu werden. Immerhin ca. 70 % der Babys weltweit. Und das beste ist: Bei der hier vorgestellten Methode ist das Sauberbleiben des Babys nur angenehmer Nebeneffekt – es geht eigentlich um eine intensivierte Kommunikation zwischen Baby und Bezugsperson, die beiden
gut tut.

Und wie funktioniert das?

Die Antwort ist ganz simpel: Die Babys werden einfach abgehalten, wenn sie mal „müssen“ und können sich dann frei entleeren.

Abhalten - Was ist damit gemeint?

abhaltenmitmamaBabys signalisieren von Geburt an, wenn sie "mal müssen". Man kann auf diese Signale des Babys achten und ihm die Gelegenheit geben, sein Geschäft frei an einem passenden Ort zu machen und so sauber zu bleiben. In vielen Kulturen ist das gängige Praxis, so z.B. in Indien, China, Afrika und vielen anderen mehr. Hierzu hält man z.B. mit beiden Händen das Baby unter dessen Oberschenkeln so fest, dass es mit seinem Rücken am eigenen Oberkörper anlehnt. So ist das Baby gut gestützt und in einer bequemen Hockposition, in der es ganz einfach und sauber seine Notdurft verrichten kann. Es gibt aber auch noch viele andere Abhalte-Positionen.

Für diese uralte Reaktion auf Babys Ausscheidungsbedürfnis gibt es noch viele weitere mögliche Abhaltepositionen und auch Bezeichnungen. Bekannte andere Namen hierfür sind z.B. auch Topffit, Windelfrei, Sauberbleiben, natürliche Säuglingshygiene und Elimination Communication (EC, übersetzt: Ausscheidungskommunikation). Windeln werden dabei meist nicht benutzt oder zumindest nicht als der richtige Ort für Babys Ausscheidungen angesehen sondern vielmehr als eine Art saugfähige Unterwäsche, die im Fall der Fälle einmal eine Panne auffangen kann.

Abhalten - Warum?

Es gibt vielen Gründe, warum sich Eltern für das Abhalten entscheiden. Der wohl wesentlichste ist, dass damit ein bestimmter Aspekt der Kommunikation des Babys - nämlich seine Ausscheidungsbedürfnisse betreffend - eben nicht einfach ausgeblendet oder übergangen wird. Die Idee ist, auf ALLE Bedürfnisse des Babys entsprechend zu reagieren und dem Babys so zu zeigen, dass es verstanden wird. Aber auch ökologische Aspekte sprechen dafür: wußten Sie, dass ein 2jähriges westeuropäisches Durchschnittskind, das in Wegwerfwindeln aufgewachsen ist, bereits genauso viel CO2 verbraucht hat wie der Durchschnittsbewohner Tansanias in seinem ganzen Leben? Und ist es zu der Streitfrage, ob nun Stoffwindeln wirklich ökologischer als Wegwerfwindeln sind nicht mal ein ganz pragmatischer Weg, den Windelverbrauch überhaupt zu reduzieren? Das spart auf jeden Fall Ressourcen und natürlich auch Kosten. Und für Babys wunden Punkt, den Popo, ists so auch am besten. Er ist eigentlich immer trocken und sauber und kann atmen - da wirds schwer, wund zu werden... Und dann ist da noch die Sache mit der Würde des Babys - ich meine mal ehrlich - für wen ist es nicht eine Art Horrorvorstellung, später als alter, pflegebedürftiger Mensch (wieder) in Windeln - ggf. also auch im eigenen Kot/Urin - sitzen zu müssen? Und unseren Babys soll das nicht auch unangenehm sein? Wer einmal gesehen hat, wie glücklich und zufrieden ein kleines Baby lächelt, nachdem es erfolgreich abgehalten wurde, der hat noch einen weiteren Grund gefunden :-)

Welche Vorteile bringt also das Ganze?

• respektvoller, natürlicher Umgang mit Babys Bedürfnis nach Sauberkeit
• verbesserte, alle Bedürfnisse des Babys umfassende Kommunikation, damit verbessertes Verständnis füreinander
• selbstbewusstere, zufriedenere Babys (deutlich häufigere Kommunikationserfolge, Baby fühlt sich richtig verstanden, hat viel mehr Erfolgserlebnisse)
• Umwelt- und Ressourcenschonung durch Reduktion von Windelmüll bzw. -Wäschen, incl. klimafreundlicher CO2-Ersparnis
• enorme Kostenersparnis
• weniger Koliken, da regelmäßigerer Stuhlgang (kein langes Zurückhalten)
• beste Prophylaxe gegen wunden Po
• kein Kontakt der Harnröhre mit Stuhl, damit auch Prophylaxe gegen Harnwegsinfekte
• einfaches Sauberhalten des Kindes – einfach Po abwischen und fertig
• kein Wickelkampf bei mobilen Babys
• kein Bewegungen störendes Windelpaket
• früher trockene Babys
• später kein mühsames Umlernen mehr nötig

Doch wie erkennt man, wann Baby „muss“?

Schon lange bevor die Kleinen sprechen können, zeigen sie uns mit Signalen ihre Bedürfnisse an. Sie schmatzen und
suchen mit dem Mund nach der Nahrungsquelle, wenn sie Hunger haben, fassen sich ans Ohr und reiben sich die
Augen, wenn sie müde sind. Und auch wenn sie „mal müssen“ zeigen sie uns dies mit Signalen an, die sich mit dem Alter
des Babys aber auch ändern können. Allerdings hören sie irgendwann auf, dieses Bedürfnis zu signalisieren, wenn
lange Zeit niemand darauf eingeht. Signale für das Ausscheidungsbedürfnis können beispielsweise sein:
• ein bestimmtes Quengeln oder Strampeln
• häufiges An- und Abdocken beim Stillen
• ein leerer, in die Ferne schweifender Blick,
• das getragene Baby versucht sich vom Arm oder aus der Trage herunter zu kämpfen
• das krabbelnde Baby kommt plötzlich angekrabbelt und will hochgenommen werden
• veränderte Atemfrequenz
• bestimmte Grunz- oder andere Laute
• bei größeren Babys: sich in den Schritt greifen oder zum Töpfchen/Badezimmer krabbeln/laufen
• nächtliches Erwachen oder Wechsel in den leichten Schlaf, mitunter unruhiges Umherwälzen.

Und wenn ich keine Signale bei meinem Baby erkennen
kann?

Dann hilft es, das Baby mal einige Zeit auf einer wasserfesten Unterlage ohne Windeln zu beobachten. Vielleicht entdeckt man so doch ein typisches Verhalten, wenn man genau sieht, wann es ausscheidet.


TIPP: Tragen Sie Ihr Baby viel. Beim Tragen signalisieren die meisten Babys besonders deutlich.


Und wenn ich trotzdem kein Signal erkenne?

Dann gibt es noch andere Möglichkeiten, dem Baby das freie Ausscheiden anzubieten: Timing, Kommunikation und Intuition sind unsere Helfer.


TIPP: Babys müssen oft in bestimmten Situationen (z.B. kurz nach dem Aufwachen, bei oder nach den Mahlzeiten, nach längerer Zeit im Tragetuch, nach der Autofahrt) und in – länger werdenden – Zeitrhythmen. Beobachten Sie, in welchen Zeitabständen (auch in Relation zu Aktionen wie z.B. Stillen) das Baby ausscheidet und versuchen Sie, darin einen Rhythmus zu erkennen (Timing). Nicht nur hierfür ist es sehr hilfreich auf Wegwerfwindeln zu verzichten und – wenn überhaupt – mit Stoff zu wickeln. Denn so erkennt man viel leichter, wenn das Baby gerade ausgeschieden hat. Babys Nieren arbeiten meist vormittags auf Hochtouren, nachmittags weniger und nachts auf Sparflamme. Auch kann Baby lernen, sich gezielt zu entspannen und „es dann laufen zu lassen“, wenn ihm mit einem bestimmten Schlüssellaut während des Abhaltens signalisiert wird, dass es sich jetzt frei entleeren kann. Auch ein Handzeichen ist hilfreich –
Babys können einfache Handzeichen schon mit 7 Monaten nachmachen. Manchmal kommunizieren Babys mit uns auch,
ohne dass uns dies unbedingt bewusst wird (Intuition). Wenn Sie also plötzlich denken, Ihr Baby muss gerade oder
sich fragen, warum Sie eigentlich gerade ins Badezimmer laufen, dann sollten Sie Ihr Baby sofort abhalten.

Brauche ich besonderes Zubehör?

Nein. Es ist aber sehr hilfreich, die Kleidung und ggf. das Windelsystem des Babys so zu vereinfachen, dass man das Baby ohne große Entkleidungs- und Wickelaktionen rasch abhalten kann. Zum einen können gerade kleine Babys nicht sehr lange anhalten, wenn sie gerade mal müssen. Und zum anderen nerven häufige langwierige Auszieh-Abhalte-Wickel-Anzieh-Aktionen sowohl Baby als auch Betreuungsperson. Splitpants (Hosen mit offenem Schritt), Hosen mit Gummizug in der Taille oder mit knöpfbaren Beinen, Stulpen, Schlupfhemdchen, T-Shirts, Pullis und/oder offene bzw. seitlich geknöpfte Bodys sind vorteilhaft. Wenn Windeln benutzt werden, dann sollten sie möglichst aus Stoff sowie schnell, einfach und nicht nur am liegenden Baby (z.B. auch wenn Babys unterwegs auf Mamas Oberschenkel "sitzt'") anzulegen sein. Eine sehr umfangreiche und neutrale Infoseite über die verschiedenen Stoffwindelsysteme findet man unter www.naturwindeln.de. Auch spezielle Töpfchen für ganz kleine Babys (Asia Töpfchen) können hilfreich sein, damit man insbesondere nachts nicht jedes Mal einen langen Weg zum Badezimmer zurücklegen muss, wenn das Baby mal muss. 

So können Sie Ihr Baby rasch und stressfrei zur Toilette bringen, wann immer es nötig ist. Je besser die gegenseitige Kommunikation, desto seltener wird eine Windel benötigt.

Wann und wie beginnt man am besten?

Am besten sofort: einfach die Windeln weg lassen. Der Rest kommt von selbst... ;-)
Da viele Babys beim oder direkt nach dem Stillen ausscheiden und man sich beim Stillen ohnehin auf das Baby konzentriert, ist es häufig am einfachsten, mit dem Abhalten beim Stillen zu starten. Als Beginn sehr gut geeignet ist auch das Abhalten direkt nach dem Schlafen und beim Wickeln.
Günstigerweise sollte man vor Vollendung des 6. Lebensmonats beginnen. Ein späterer Beginn ist auch möglich, allerdings viel schwieriger, weil sich das Baby bereits daran gewöhnt hat, ohne große Signalgeberei still in die Windel zu machen.

Einige Abhaltepositionen zeigt Nicola Schmidt in ihrem Windelfrei-Blog.

Wichtig: Bleiben Sie immer liebevoll und entspannt in Bezug auf die Ausscheidungen des Babys. Wenn es eine Panne gibt, dann legen Sie das Baby kommentarlos aber prompt und liebevoll trocken. Pannen sind völlig normal und sollten nicht zu Stress führen.

Übrigens: Nicht die Babys müssen windelfrei lernen, sondern die Eltern. Babys können es bereits von Geburt an!

Noch mehr Details gibts z.B. in den folgenden Büchern:
  • Geborgene Babys von Julia Dibbern (hier im Shop erhältnich)
  • Topffit! von Laurie Boucke (hier im Shop erhältnich)
  • Es geht auch ohne Windeln! von Ingrid Bauer
und auf den folgenden Internetseiten:

Sie sind begeistert und wollen andere auf das Abhalten aufmerksam machen? Dann reichen Sie doch einfach unseren Info-Flyer weiter!

   

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